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NHM Ausstellung: Wie alles begann. Von Galaxien, Quarks und Kollisionen

Führungen durch die Ausstellung

Jeden Samstag, 16:30 Uhr, 19. Oktober 2016 bis 1. Mai 2017 (ausgenommen: Samstag, 24.12.2016)

Gültige Eintrittskarte ins NHM Wien erforderlich. Führungskarte: 4 Euro


NHM-Thema: Führungen durch Experten

Themenführungen durch Wissenschafterinnen und Wissenschafter und/oder Künsterinnen und Künstler in der Ausstellung "Wie alles begann. Von Galaxien, Quarks und Kollisionen".

Gültige Eintrittskarte ins NHM Wien erforderlich. Führungskarte: 4 Euro

Nature of the Apparatus

Termin: Sonntag, 23. Oktober 2016 um 15:30 Uhr

Ort: NHM Wien, Ausstellungräume "Wie alles begann"

Mit: Chris Henschke (Künstler, Melbourne/Australien) und Wolfgang Adam (Wissenschafter, HEPHY)

Führung in englischer Sprache.

Gemeinsame Führung des australischen Künstlers Chris Henschke und des Teilchenphysikers Wolfgang Adam in der Ausstellung „Wie alles begann. Von Galaxien, Quarks und Kollisionen“. Sie stellen die physikalischen Hintergründe und die Technik von Teilchenbeschleunigern vor und präsentieren die experimentelle Video- und Soundinstallation „Nature of the Apparatus“ von Chris Henschke. Dieses Video über den LHC-Teilchenbeschleuniger am Forschungszentrum CERN wurde von Henschke algorithmisch bearbeitet, so dass die Klänge des Beschleunigerstrahls den Ablauf des Films steuern.

Abbildung: credits Chris Henschke


Geheimnisvolle Dunkle Materie

Termin: Sonntag, 20. November 2016 um 15:30 Uhr

Ort: NHM Wien, Ausstellungsräume "Wie alles begann"

Führung: Josef Pradler, Wissenschafter, HEPHY

Ein Großteil der Materie im Kosmos ist dunkel und aus einer Substanz aufgebaut, die bislang keiner kennt, der "Dunklen Materie". Woraus besteht sie, wodurch ist sie im Urknall entstanden und wie versuchen Teilchenphysiker sie heute im Labor nachzuweisen? Diesen und ähnlichen Fragen widmet sich die Führung mit dem theoretischen Physiker Josef Pradler vom Institut für Hochenergiephysik der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Foto: MPP


Warum wir mehr über das Universum wissen, als wir sehen können

Termin: Sonntag, 22. Jänner, 15.30 Uhr

Ort: NHM Wien, Ausstellungräume "Wie alles begann"

Mit: Christoph Goldmann, NHM Wien

Die Augen sind des Menschen Fenster zum All und des Astronomen wichtigstes Sinnesorgan. Das menschliche Auge kann aber nur einen geringen Ausschnitt des elektromagnetischen Spektrums zwischen dem UV-Licht und Infrarot nutzen. Dank moderner Technik wie spezieller Detektoren, erdgebundener Teleskope und Weltraumobservatorien konnten die Astronomen das gesamte Spektrum der elektromagnetischen Strahlung für ihre Forschung nutzbar machen. Sie sehen heute daher genauer und schärfer denn je vom Beginn des sichtbaren Universums bis in unser heutiges Zeitalter. Mit Hilfe der modernen Physik, Computersimulationen und ein paar Tricks sogar darüber hinaus. Christoph Goldmann zeigt in der Führung durch die Ausstellung "Wie alles begann. Von Galaxien, Quarks und Kollisionen" Modelle von Teleskopen und Weltraumobservatorien und präsentiert Aufnahmen von Weltraumteleskopen.

Foto: NHM Wien; Kurt Kracher


CERN – Auf der Suche nach dem Urknall

Termin: Sonntag, 29. Jänner, 15.30 Uhr

Ort: NHM Wien, Ausstellungräume "Wie alles begann"

Die Teilchenphysik beschäftigt sich mit den kleinsten Bausteinen der Materie und deren Wechselwirkungen. Ein einheitliches physikalisches Bild von diesem Mikrokosmos ist Voraussetzung für ein grundlegendes Verständnis aller Naturvorgänge. Um diese kleinsten Bausteine zu erforschen, braucht man große Teilchenbeschleuniger. Sie erzeugen aus bekannten Teilchen neue, uns oft noch unbekannte Teilchen.  Diese werden von gigantischen Detektoren nachgewiesen und exakt vermessen.

Die Führung stellt das Forschungszentrum CERN (Europäische Organisation für Kernforschung) vor, es ist das weltgrößte und bedeutendste Zentrum für Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Teilchenphysik.

Foto: CR CERN


Ist die Welt supersymmetrisch?

Termin: Mittwoch, 1. März 2017 um 18:30 Uhr

Ort: NHM Wien, Ausstellungsräume "Wie alles begann"

Mit: Hofstetter Kurt (Künstler und Komponist) und Helmut Eberl (Wissenschafter, HEPHY)

 

Symmetrien spielen in der Physik - wie in der Kunst -  eine zentrale Rolle, da sich in ihnen die Grundprinzipien der Natur manifestieren. Der Teilchenphysiker Helmut Eberl führt in der Ausstellung "Wie alles begann" durch das Zeitalter der Elementarteilchen und spricht auch über die elegante Theorie der Supersymmetrie. Der Künstler Kurt Hofstetter präsentiert dazu seine Kunstinstallation "SUSYs Fingerprint". Er erklärt seine einfache Methode der Induktiven Rotation zur Musterbildung, die angewendet auf die quadratische Figur aus vier Elementarteilchen automatisch zwei exakt übereinander gelagerte aperiodische und asymmetrische Musterebenen von Elementarteilchen generiert, die zueinander in supersymmetrischer Beziehung stehen und einander bedingen. Ein Hinweis auf die natürliche Existenz von Supersymmetrie.

Abbildung: credits Hofstetter Kurt


Warum wir mehr über das Universum wissen, als wir sehen können

Termin: Sonntag, 19. März 2017, 15.30 Uhr

Ort: NHM Wien, Ausstellungräume "Wie alles begann"

Mit: Gabor Herbst-Kiss, NHM Wien

Die Augen sind des Menschen Fenster zum All und des Astronomen wichtigstes Sinnesorgan. Das menschliche Auge kann aber nur einen geringen Ausschnitt des elektromagnetischen Spektrums zwischen dem UV-Licht und Infrarot nutzen. Dank moderner Technik wie spezieller Detektoren, erdgebundener Teleskope und Weltraumobservatorien konnten die Astronomen das gesamte Spektrum der elektromagnetischen Strahlung für ihre Forschung nutzbar machen. Sie sehen heute daher genauer und schärfer denn je vom Beginn des sichtbaren Universums bis in unser heutiges Zeitalter. Mit Hilfe der modernen Physik, Computersimulationen und ein paar Tricks sogar darüber hinaus. Gabor Herbst-Kiss zeigt in der Führung durch die Ausstellung "Wie alles begann. Von Galaxien, Quarks und Kollisionen" Modelle von Teleskopen und Weltraumobservatorien und präsentiert Aufnahmen von Weltraumteleskopen.

Foto: NHM Wien; Kurt Kracher


Die Entdeckung des Higgs-Bosons

Termin: Mittwoch, 5. April 2017, 18.30 Uhr

Ort: NHM Wien, Ausstellungräume "Wie alles begann"

Mit: Dietrich Liko, Wissenschafter, HEPHY

Heute wissen Physiker, dass Peter Higgs Recht hatte: Jeder Fleck des Universums wird von einem unsichtbaren Energiefeld durchzogen. Kurz nach dem Urknall trat es plötzlich in Erscheinung und gibt seitdem Quarks, Elektronen sowie Z- und W-Bosonen ihre "träge" Masse. In der Folge bilden dann die Quarks Hadronen und deren Bindungsenergie bildet dann die restlichen 99% der Masse der Atome. Die Entdeckung des Higgs-Teilchens 2012 war der Höhepunkt einer spektakulären Suche. Die technologischen Herausforderungen bei dem Bau des Beschleunigers, des Detektors und des gesamten Analysesystem haben die Grenzen des Machbaren ausgereizt. Dennoch konnte man das unbekannte Teilchen kurze Zeit nach dem Start das Beschleunigers identifizieren. Die Führung des experimentellen Teilchenphysikers Dietrich Liko erklärt nicht nur die wichtige Rolle des Higgs-Bosons bei der Entwicklung des Universums, sondern gibt auch einen Einblick in die technische Herausforderungen beim Bau der Experiments und der Datenanalyse.

Foto: CMS/CERN


Die Entdeckung des Higgs-Bosons

Termin: Sonntag, 7. Mai 2017, 15.30 Uhr

Ort: NHM Wien, Ausstellungräume "Wie alles begann"

Mit: Dietrich Liko, Wissenschafter, HEPHY

Heute wissen Physiker, dass Peter Higgs Recht hatte: Jeder Fleck des Universums wird von einem unsichtbaren Energiefeld durchzogen. Kurz nach dem Urknall trat es plötzlich in Erscheinung und gibt seitdem Quarks, Elektronen sowie Z- und W-Bosonen ihre "träge" Masse. In der Folge bilden dann die Quarks Hadronen und deren Bindungsenergie bildet dann die restlichen 99% der Masse der Atome. Die Entdeckung des Higgs-Teilchens vor einem Jahr war der Höhepunkt einer spektakulären Suche. Die technologischen Herausforderungen bei dem Bau des Beschleunigers, des Detektors und des gesamten Analysesystem haben die Grenzen des Machbaren ausgereizt. Dennoch konnte man das unbekannte Teilchen kurze Zeit nach dem Start das Beschleunigers identifizieren. Die Führung des experimentellen Teilchenphysikers Dietrich Liko erklärt nicht nur die wichtige Rolle des Higgs-Bosons bei der Entwicklung des Universums, sondern gibt auch einen Einblick in die technische Herausforderungen beim Bau der Experiments und der Datenanalyse.

Foto: CMS/CERN


Teilchen aus dem Weltall

Termin: Sonntag, 14. Mai 2017, 15.30 Uhr

Ort: NHM Wien, Ausstellungräume "Wie alles begann"

Mit: Manfred Jeitler, Wissenschafter, HEPHY

Nicht nur Licht erreicht uns von Sternen und anderen astronomischen Objekten - oder, wie der Teilchenphysiker sagt, nicht nur "Photonen". Auch andere Teilchensorten bombardieren ständig die Atmosphäre unserer Erde. Der Teilchenphysiker Manfred Jeitler erklärt in der Ausstellung "Wie alles begann" wie uns diese Teilchen aus dem Weltall Aufschluss über die Natur der Materie und die Vorgänge auf anderen Himmelskörpern geben.

Foto: CMS Collaboration/CERN


Mit der weltgrößten Maschine auf der Suche nach den kleinsten Teilchen

Termin: Mittwoch, 7. Juni 2017, 17.00 Uhr

Ort: NHM Wien, Ausstellungräume "Wie alles begann"

Mit: Thomas Bergauer, Wissenschafter, HEPHY

Die Teilchenphysik beschäftigt sich mit den kleinsten Bausteinen der Materie und deren Wechselwirkungen. Zur Untersuchung dieser benötigt man aber hausgroße Detektorsysteme, in deren Mittelpunkt die Protonen aus dem Teilchenbeschleuniger LHC kollidieren. Die dabei entstehenden Teilchen und ihre Eigenschaften müssen präzise vermessen werden, um gesicherte Aussagen über ihre Eigenschaften machen zu können und physikalische Erkenntnisse zu gewinnen. In dieser Führung stellt der Physiker Thomas Bergauer die Technik hinter einem dieser Experimente, dem Compact Myon Solenoid Experiment, vor: Wie funktionieren diese Detektoren und warum sind sie so außergewöhnlich? Und was hat das Ganze mit der österreichischen Wirtschaft zu tun?

Foto: CMS/CERN/Michael Hoch